Tracheovaskuläre Fistel bei einem 1,5-jährigen Kind mit wiederkehrenden unteren Atemwegsinfektionen

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vor 8 Monaten
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spezialisierung:
HNO

Beschreibung des Materials

Ein 1,5-jähriges Kind mit einer Anamnese rezidivierender Pneumonien oder Tracheobronchitiden, die nahezu monatlich auftraten und mit häufigem Erbrechen sowie chronischem Husten einhergingen, wurde zur weiteren Abklärung auf die HNO-Station aufgenommen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das Kind respiratorisch beschwerdefrei.


Die Laboruntersuchungen, einschließlich Blutbild und Entzündungsparameter, waren unauffällig. Auch das Thoraxröntgen zeigte keine pathologischen Befunde.Aufgrund der rezidivierenden Atemwegsinfektionen bei gleichzeitig unauffälliger Bildgebung wurde eine diagnostische starre Endoskopie zur Beurteilung der Atemwege durchgeführt.


Die endoskopische Untersuchung zeigte eine tracheovaskuläre Fistel etwa in der mittleren Trachea. Nach dieser Diagnose wurde der Patient umgehend in die Kinderchirurgie verlegt, wo eine operative Korrektur erfolgte. Der postoperative Verlauf war komplikationslos, und das Kind erholte sich vollständig.


Dieser Fall verdeutlicht die Bedeutung, bei Säuglingen und Kleinkindern mit rezidivierenden unteren Atemwegsinfektionen, die nicht auf Standardtherapie ansprechen und trotz unauffälliger Bildgebung persistieren, auch angeborene oder erworbene Trachealanomalien in Betracht zu ziehen. Eine frühzeitige endoskopische Diagnostik kann entscheidend für eine rasche Diagnose und erfolgreiche Behandlung sein. 

Tags: Kinderchirurgie Operationsvideo

Schlüsselwörter: Tracheovaskuläre Fistel, Tracheale Anomalien, Pädiatrische HNO, Wiederkehrende Atemwegsinfektionen, Tracheobronchitis, Diagnostische Endoskopie, Atemwegsendoskopie


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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