Seltenes subglottisches Hämangiom mit 50 %iger Obstruktion des subglottischen Raums

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HNO

Beschreibung des Materials

Ein 9 Monate alter Säugling wurde zur Abklärung eines persistierenden, mäßig ausgeprägten inspiratorischen Stridors vorgestellt, der seit früher Säuglingszeit bestand und sich bei Infektionen der oberen Atemwege deutlich verschlechterte. In der Anamnese fanden sich zudem rezidivierende Hustenepisoden sowie Symptome, die für einen extraösophagealen Reflux sprachen. Trotz konservativer Maßnahmen persistierten die respiratorischen Beschwerden.Zunächst wurde eine wache flexible Nasopharyngolaryngoskopie durchgeführt, die keine anatomischen Auffälligkeiten der Nasenhöhlen, des Pharynx sowie der supraglottischen und glottischen Strukturen zeigte. Aufgrund der anhaltenden Symptomatik bei unauffälligem Befund in der flexiblen Endoskopie wurde eine weiterführende Atemwegsdiagnostik in Allgemeinanästhesie indiziert.Im Rahmen einer starren laryngotrachealen Endoskopie zeigte sich ein subglottisches Hämangiom mit etwa 50 %iger Obstruktion des subglottischen Atemwegs. Der Befund entsprach einer vaskulären Raumforderung ausgehend von der Subglottis und erklärte den progredienten Stridor sowie die respiratorischen Symptome.Nach Diagnosestellung wurde der Patient zur Einleitung einer systemischen Propranololtherapie an die Pädiatrie überwiesen. Eine engmaschige multidisziplinäre Verlaufskontrolle zur Beurteilung der Atemwegsdurchgängigkeit, des Therapieansprechens und der klinischen Entwicklung wurde geplant. 

Schlüsselwörter: Subglottisches Hämangiom Larynx, Inspiratorischer Stridor Säugling, Atemwegsobstruktion Subglottis, Starre Laryngotracheoskopie Pädiatrie, Propranololtherapie Hämangiom, Klinische Fallvorstellung Pädiatrische Atemwege, Endoskopische Diagnostik Larynx


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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