Laparoskopische Behandlung von Ösophagusperforationen nach Endoskopie
Beschreibung des Materials
Eine Ösophagusperforation nach endoskopischer Dilatation bei einem Patienten mit Achalasie ist eine schwerwiegende Komplikation dieses Eingriffs und tritt in 2–6 % der Fälle auf. Es wurde über die Behandlung dieser Verletzung durch laparoskopische Technik mit Perforationsverschluss, mit oder ohne kontralaterale Heller-Myotomie und Antirefluxverfahren berichtet. Über die Behandlung dieser schweren Verletzung mittels Thala-Ösophagogastroplastik mit vorheriger Dora-Fundoplikatio (Thal-Dor) durch die laparoskopische Methode wurde jedoch bisher nicht berichtet. In unserer Studie berichteten die Autoren über einen Fall eines Patienten mit idiopathischer Achalasie, der während der endoskopischen Ballondilatation einen etwa 6 cm langen Riss in der distalen Speiseröhre erlitt. Die Läsion wurde mithilfe des Thal-Dor-Verfahrens vollständig laparoskopisch repariert. Die verfügbaren Ressourcen sind sicher und effizient, wodurch komplexe Eingriffe auch in Notfällen erfolgreich durchgeführt werden können.
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