Beeilen Sie sich nicht beim Portverschluss: Tipps für sichere laparoskopische Chirurgie

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vor 23 Stunden
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Chirurgie

Beschreibung des Materials

Gute Sicht ist ein Schlüsselfaktor für die sichere Durchführung laparoskopischer Eingriffe. Gegen Ende einer Operation, insbesondere bei langen oder großen Eingriffen, kann beim Chirurgen Müdigkeit auftreten, was dazu führen kann, dass vermeintlich einfache Schritte wie der Portverschluss unterschätzt werden. Dennoch ist dieser Schritt von entscheidender Bedeutung und sollte niemals vernachlässigt werden. Bei langen Operationen lassen Chirurgen manchmal eine Portstelle (10 mm oder größer) ohne Verschluss oder verschließen sie in einer suboptimalen Position – wie ich es hier getan habe – sei es bezüglich der Ergonomie für den Chirurgen oder der Lagerung des Patienten. Dies kann zu einer schlechten Sicht auf kritische Strukturen wie die Vasa epigastrica inferiora oder zu einer ungenauen Nadelplatzierung führen. In diesem Video ist zu sehen, dass ich den Portverschluss leider unter schlechten Sichtverhältnissen, kombiniert mit unsachgemäßer Patientenlagerung und suboptimaler chirurgischer Ergonomie, durchgeführt habe. Dies führte zu einem unbeabsichtigten Einstich der Nadel in die Vasa epigastrica inferiora und verursachte eine Blutung. Die Kontrolle dieser Blutung erforderte zusätzliche Zeit. Dennoch ist positiv hervorzuheben, dass ich mir die nötige Zeit genommen habe, um eine vollständige Hämostase sicherzustellen. Ich habe auch nach Erreichen der Hämostase noch eine zusätzliche Zeitspanne gewartet, um zu bestätigen, dass das Aufhören der Blutung nicht auf eine Hypotonie zurückzuführen war, sondern bei stabilem Blutdruck des Patienten erfolgte. 

Schlüsselwörter: Trokarstellenverschluss, Vasa epigastrica inferiora, Intraoperative Hämostase, laparoskopische Komplikationen, Viszeralchirurgie


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