Laparoskopische Koloninterposition mit ICG-Fluoreszenzbildgebung bei korrosiver Ösophagus- und Magenstriktur

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spezialisierung:
Chirurgie

Beschreibung des Materials

Dieses Video war Teil des Video Loop während des virtuellen SAGES-Kongresses 2020. Thema: Laparoskopische Koloninterposition mit ICG-Fluoreszenzbildgebung bei korrosiver Ösophagus- und Magenstriktur: Anwendung der Indocyaningrün-(ICG-)Fluoreszenzbildgebung zur Beurteilung der Gefäßversorgung und Gewebeperfusion. Suun Sathornviriyapong, Thawatchai Tullavardhana, HRH Princess Maha Chakri Sirindhorn Medical Center (MSMC) Hospital, Srinakharinwirot University.


Die Ösophagusstriktur ist eine Spätkomplikation nach Aufnahme korrosiver Substanzen. Ein ösophagogastrischer Bypass mit Koloninterposition wird in der Regel bei Patienten durchgeführt, bei denen die endoskopische Dilatation erfolglos bleibt. Die offene Chirurgie stellt den konventionellen Zugangsweg dar; minimalinvasive Verfahren sind jedoch technisch anspruchsvoll. Der Verlust der taktilen Rückmeldung ist ein Nachteil des laparoskopischen Vorgehens bei der Beurteilung der Gefäßversorgung.


In diesem Video wird die Operationstechnik einer laparoskopischen Koloninterposition unter Verwendung des rechtsseitigen Kolons dargestellt, wobei die ICG-Fluoreszenzbildgebung als intraoperative Echtzeitangiographie zur Beurteilung der versorgenden Gefäßanatomie des Interponats sowie der Gewebeperfusion der Kolonwand eingesetzt wird. Diese Technologie bietet Vorteile, da sie das Risiko einer Anastomoseninsuffizienz infolge unzureichender Gewebeperfusion reduzieren kann. 

Tags: Magen Ösophagus

Schlüsselwörter: laparoskopischer ösophagogastrischer Bypass, Koloninterposition, korrosive Ösophagusstriktur, korrosive Magenstriktur, rechtsseitiges Kolon, intraoperative Perfusionsbeurteilung


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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