Corona mortis

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Chirurgie

Beschreibung des Materials

Die Corona mortis ist eine anatomische Variante, die durch arterielle und/oder venöse Gefäßverbindungen gekennzeichnet ist, welche den Raum hinter dem oberen Schambeinast (Ramus superior ossis pubis) kreuzen. Typischerweise handelt es sich um Anastomosen zwischen der A. obturatoria (meist aus der A. iliaca interna) und Ästen der A. iliaca externa bzw. der A. epigastrica inferior.Die Corona mortis liegt häufig in einem Abstand von etwa 40–96 mm von der Symphysis pubica und weist einen Gefäßdurchmesser von ca. 1,4–3,7 mm auf. Aufgrund des relevanten Blutungsrisikos ist sie von großer Bedeutung in der Hernienchirurgie, Beckenchirurgie und bei laparoskopischen Zugängen. 

Schlüsselwörter: Corona mortis Anatomie, Gefäßanomalie Becken, Arterielle und venöse Corona mortis, Blutungsrisiko Hernienchirurgie, Präperitonealer Raum Anatomie, Leistenhernienchirurgie Anatomie, Laparoskopische Beckenchirurgie, Klinische Relevanz Corona mortis


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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