Laparoskopische Schlauchgastrektomie

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vor 11 Monaten
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Adipositaschirurgie

Beschreibung des Materials

Die laparoskopische Sleeve-Gastrektomie (LSG) wurde in der bariatrischen Chirurgie als erster Schritt eingeführt, gefolgt von einem Roux-en-Y-Magenbypass oder einer biliopankreatischen Diversion mit duodenalem Switch. Die kritischsten Komplikationen der LSG im frühen postoperativen Verlauf sind Blutungen aus der Klammernaht und Leckagen. Blutungen aus der Klammernaht sind die häufigste Komplikation und treten in etwa 1,1-8,7 % der Fälle auf. Diese kann nicht immer konservativ behandelt werden und kann eine erneute Operation erfordern. Die gefährlichste und lebensbedrohlichste Komplikation ist die Leckage der Klammernaht, wobei die gemeldete Inzidenz zwischen 0,5 % und 2,7 % liegt. Um das Risiko dieser Komplikationen zu verringern, wurde eine Klammernahtverstärkung (SLR) vorgeschlagen. Für die SLR gibt es mehrere Möglichkeiten: Übernähen der Klammernaht mit einer laufenden resorbierbaren Naht, Verstärkung mit speziellen Materialien oder Überdachung der Klammernaht. Obwohl postuliert wurde, dass es weniger Komplikationen gibt, ist die SLR nach wie vor umstritten, und ihre Wirksamkeit ist noch unklar. 

Tags: Adipositaschirurgie Magenbypass Schlauchgastrektomie

Schlüsselwörter: bariatrische Operation, Komplikationen der LSG, Klammernaht


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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