Re-Sleeve-Gastrektomie

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Adipositaschirurgie

Beschreibung des Materials

Die Re-Sleeve-Gastrektomie ist bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit Gewichtszunahme nach primärer Schlauchmagenoperation indiziert, wenn die objektive Diagnostik eine Dilatation des Schlauchmagens zeigt – insbesondere eine Erweiterung von Fundus oder Corpus – ohne ausgeprägte gastroösophageale Refluxkrankheit.Eine präoperative Endoskopie sowie eine obere gastrointestinale Kontrastmitteluntersuchung sind essenziell, um die vergrößerte Magenkapazität zu bestätigen und funktionelle oder anatomische Kontraindikationen auszuschließen.Der wesentliche Vorteil der Re-Sleeve-Gastrektomie liegt in der Wiederherstellung der restriktiven Komponente bei Erhalt der physiologischen gastrointestinalen Kontinuität und ohne die malabsorptiven Risiken von Bypassverfahren. Im Vergleich zum Roux-en-Y-Magenbypass oder zum Ein-Anastomosen-Magenbypass (OAGB) ist die Re-Sleeve technisch weniger komplex und ermöglicht eine physiologischere Verdauung.Gleichzeitig ist die Re-Sleeve-Gastrektomie technisch anspruchsvoller als der Primäreingriff – bedingt durch Adhäsionen und veränderte Anatomie – und das Risiko einer Klammernahtinsuffizienz kann erhöht sein. Zudem adressiert sie Reflux oder metabolisches Therapieversagen weniger effektiv als Bypassverfahren. Eine sorgfältige Patientenselektion ist daher entscheidend, um einen dauerhaften Gewichtsverlust und akzeptable Ergebnisse zu erzielen. 

Schlüsselwörter: Gewichtszunahme nach Schlauchmagen, Restriktive Revisionschirurgie, bariatrische Revisionschirurgie, Klammernahtinsuffizienz Risiko, Präoperative Diagnostik Bariatrie, Patientenselektion Bariatrie


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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