Implantation eines totalen Kunstherzens

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vor 9 Monaten
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Kardiochirurgie

Beschreibung des Materials

Das CardioWest Total Artificial Heart (TAH-t), vormals bekannt als Jarvik-7, ist ein pneumatisch angetriebenes biventrikuläres Ersatzsystem für Patienten mit terminaler biventrikulärer Herzinsuffizienz, die nicht mehr auf eine maximale medikamentöse Therapie ansprechen und auf eine Transplantation warten.


Die Implantation erfolgt über eine mediane Sternotomie mit Resektion der erkrankten Ventrikel unter Erhalt der Vorhofmanschetten und der großen Gefäße. Anschließend werden die atrialen und vaskulären Konnektoren des Gerätes an die nativen Strukturen anastomosiert. Die beiden Polyurethanventrikel, jeweils mit mechanischen Klappen ausgestattet, sind über perkutan eingeführte Leitungen mit einem externen pneumatischen Antrieb verbunden und ermöglichen einen pulsatilen Blutfluss in den systemischen und pulmonalen Kreislauf.


Der Eingriff erfordert sorgfältige Blutstillung, exakte Größenanpassung zur Vermeidung einer Kompression mediastinaler Strukturen sowie eine enge Zusammenarbeit mit Perfusions- und Anästhesieteam, um stabile hämodynamische Verhältnisse während des Weanings von der Herz-Lungen-Maschine sicherzustellen.


Postoperativ sind ein stringentes Antikoagulationsmanagement, Infektionsprophylaxe sowie die Schulung des Patienten im Umgang mit dem Gerät entscheidend für ein erfolgreiches Bridging zur Transplantation. 

Tags: mediane Sternotomie

Schlüsselwörter: herzchirurgische Technik, Kunstherz, Transplantationstechnik, Transplantationstechnik Herz, Totales Kunstherz, Implantation Kunstherz


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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