Erweiterte laparoskopische Heller-Myotomie bei Typ-III-Achalasie: Ein Faser-für-Faser-Ansatz

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vor 19 Stunden
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Chirurgie

Beschreibung des Materials

Bei der Typ-III-Achalasie, die durch spastische und hypertensive Ösophaguskontraktionen gekennzeichnet ist, ist eine erweiterte und sorgfältig kontrollierte Heller-Myotomie entscheidend für eine dauerhafte Linderung der Symptome. In diesem Video demonstriere ich eine laparoskopische Technik, die auf der akribischen Trennung der zirkulären Ösophagusmuskelfasern über eine Länge von etwa 6–8 cm basiert und eine vollständige Durchtrennung der spastischen Segmente ermöglicht. Die Muskelfasern werden einzeln identifiziert, behutsam separiert und kontrolliert durchtrennt, um die Unversehrtheit der Mukosa zu erhalten. Distal wird die Myotomie um 2–3 cm auf die Magenwand ausgedehnt, wobei in erster Linie Zug und Gegenzug angewendet werden, um die Muskelfasern zu spalten, anstelle von Elektrokauterisation oder Ligatur. Dieses atraumatische Vorgehen am Magen minimiert thermische Verletzungen und reduziert das Risiko einer Mukosaperforation am ösophagogastralen Übergang. Eine solch maßgeschneiderte Faser-für-Faser-Myotomie ist bei der Typ-III-Achalasie besonders vorteilhaft, da Muskeldicke und Spasmen eher Präzision als Schnelligkeit erfordern. 

Schlüsselwörter: Achalasie Typ III, ösophagogastraler Übergang, Magenwand


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