Laparoskopische Nissen-Fundoplikatio

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vor 6 Monaten
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spezialisierung:
Chirurgie

Beschreibung des Materials

Die medikamentöse Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) führt bei über 90 % der Patientinnen und Patienten zu einer Abheilung der Ösophagitis und einer deutlichen Reduktion des Sodbrennens. Trotz wirksamer Erhaltungstherapien ist jedoch häufig eine lebenslange Medikation erforderlich, deren langfristige Compliance limitiert sein kann. Zudem bestehen Bedenken hinsichtlich der Langzeitsicherheit von PPI.


Aktuellen Evidenzen zufolge ist die laparoskopische Fundoplikatio in der kurz- und mittelfristigen Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit wirksamer als die alleinige medikamentöse Therapie. Während Medikamente lediglich den Säurereflux hemmen, verhindert die Antirefluxchirurgie den Reflux sämtlicher Mageninhalte. Dies gelingt durch die Bildung einer mechanischen Antirefluxbarriere, die den Druck des unteren Ösophagussphinkters erhöht und spontane transiente Relaxationen deutlich reduziert.


Zu den möglichen Nebenwirkungen der Nissen-Fundoplikatio zählen Dysphagie, vermehrte Gasbildung und Flatulenz sowie eine eingeschränkte Fähigkeit zum Rülpsen oder Erbrechen, was den Gesamterfolg der Antirefluxchirurgie beeinflussen kann. 

Tags: Dysphagie GERD Ösophagus

Schlüsselwörter: laparoskopische Antirefluxchirurgie, mechanische Antirefluxbarriere, hiatale Chirurgie, minimalinvasive Ösophaguschirurgie


Mateusz Polak
Editor

Mateusz Polak

Arzt

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